Es ist genauso wie bei der Bundestagswahl: Kurz vor dem Wahltermin bekommen die Wähler kalte Füße, wenn es darum geht, eine Frau ins höchste Amt zu bringen. Damals schwand der Vorsprung von Angela Merkel binnen weniger Tage, jetzt wird in Frankreich aus einem Kopf-an-Kopf-rennen ein scheibar sicherer Sieg des bekannten früheren Ministers über die erste Kanditatin mit realistischen Aussichten auf das Amt der Präsidentin.Die politischen Unterschiede zwischen den beiden sind so gering, dass sie in einem auf Personen und deren Ausstrahlung konzentrierten Wahlkampf von den meisten gar nicht wahrgenommen werden. Die Entscheidung in der Wahlkabine wird danach getroffen, wem man eher zutraut “einen guten Job” zu machen. Und da haben Frauen immer noch Vorurteile zu überwinden.Es ist ja schon mal ein gutes Zeichen, dass Frau Royal es so weit geschafft hat. Sicherlich liegt das auch daran, dass Frau Merkel aller Welt zeigt, wie gut eine Frau regiert. Vielleicht geschieht ja noch ein Wunder. Und sonst klappts beim nächsten Mal. Oder Frau Clinton wir US-Präsidentin – das wäre doch was!
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2 Antworten auf Ist Frankreich noch nicht reif für eine Präsidenti