Zum ersten Mai

Wieder trommeln die Gewerkschaften zum Klassenkampf. Es ist jedes Jahr die gleiche Leier. Mehr Geld für weniger Arbeit. Die Arbeitslosen sind den Funktionären völlig egal. Immer wenn Arbeitskosten gesenkt werden sollen, stemmen sich die Gewerkschaften dagegen.

Der neueste Streitpunkt, an dem die alten Männer sich ereifern können, ist die rente mit 67. Das wird zur Katastrophe hochstilisiert. Dabei muss man sich nur mal anschauen, wie lange die Leute früher Rente bezogen (2-4 Jahre) und wie lange heute (10-20 Jahre) was machen da 2 Jahre längere Arbeit aus? Wer soll denn die Renten bezahlen? Die Jungen, die noch Arbeit haben, die sollen dafür schuften. Das ist pervers, nicht die rente mit 67, wie Sommer behauptet.

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