Heute hatte ja Bob Geldorf die Redaktion der BILD übernommen für seinen Mammutaufruf für Afrika-Hilfe.
Natürlich auf Heiligendamm ausgerichtet – zehn Seiten Bildzeitung für die hungernden Afrikaner, von denen jeden Tag 30 000 sterben.
Dann alle die Promis dieser Welt eingeblendet, als Anschieber dafür, dass es in Heiligendamm nicht wieder nur zu Versprechungen kommen darf.
Der komplette Schuldenerlass für Afrika sollte drin sein.
Klingt alles wundervoll, aber ich denke, die meisten Menschen werden nicht mal wissen, ob das der richtige Weg ist, Spenden scheinen da sowieso zu versickern oder bereits abgegriffen zu werden, bevor sie die Menschen in Afrika erreichen.
Wenn 25% der dortigen Bevölkerung bereits Aids haben, sollte man lieber dafür sorgen, dass keine weiteren Hungernden mehr geboren werden.
Da aber *gar nichts zu tun* auf keinen Fall der richtige Weg sein kann, kann man diese provokante Berichterstattung wohl akzeptieren.
Was die BILD allerdings total vergessen hat, wieviel Hilfe bereits dort sein könnte, wenn die 100 Millionen, die für dieses absolut bescheuerte Treffen aufgewendet werden, direkt nach Afrika überwiesen würden.
Gute Absichten kann man auch per Konferenzschaltung absprechen, dazu muss dieser idiotische Aufwand wirklich nicht sein.
Eine Antwort auf Hilfe für Afrika