Eigentlich war’s schon klar, als die beleibte Frau ihrem Hund, der zu jung war, um ihr ähnlich zu sein, ein “Bleib hier!” hinterherflötete und das Tier dies einfach ignorierte.
Da hätte ich gleich stehen bleiben sollen, aber ich war noch zu müde, um das schnell genug zu begreifen. Also rannte das Tier, das sicher “nur spielen” wollte, mir zwischen die Füße, was mich fast ins Stolpern brachte.
Und dann dieser Satz. Diese Sorte Hundebesitzer kann ja froh sein, dass Jogger am Morgen nur ihr Laufpensum schaffen wollen und keine Lust auf die Diskussion der Frage haben, ab wann man das der “etwas tun” nennen darf, was der Hund da macht. Wenn das Blut fließt, wenn meine Hose zerrissen ist? Oder erst, wenn ich verletzt am Boden liege?
Um nicht falsch verstanden zu werden, die meisten Hundebesitzer haben ihre Tiere gut im Griff, das sieht man als erfahrene Joggerin schon von weitem. Aber die paar, die partout nicht begreifen, dass ihr Hund nichts an meinem Bein verloren hat, die nerven.