Satans Convention

Quelle: Belphegor

Hmm mal wieder die Frage “Wie fang ich an ?”, also Schatz und ich waren nicht von Anfang an da, da Schatz morgens noch arbeiten war.

Das “Festival” fand in der Stadthalle von Werl (bei Hamm/Dortmund) statt.

Parkplätze waren vor der Halle knapp, aber sie lag in der Nähe den Werler Bahnhof und da waren u.a. P+R Parkplätze.

Gegen 15:30 waren wir da und gegen 15:45 in der Halle. Angemerkt sei auch, dass es richtige Armbändchen bei der Eintrittskontrolle gab. Ausserdem waren das echt nette Securities. Das Ganze war ansich recht schön aufgemacht. In der Halle selber war halt die Bühne und in der “Passage” drumrum war einerseits die Theke und ein Metalmarkt der sich bis ins Untergeschoss zog. Da es ein öffentl. Gebäude ist und dort auch andere grössere Veranstaltungen sind, waren z.B. die Toiletten ansich ganz ok. Was mich wunderte war, dass nirgends Mülleimer aufgestellt waren, was zur Folge hatte das überall auf Fensterbänken etc. sich Berge von Pommesschalen u.ä. sammelten.

Für den Magen gab es nur draussen ne Pommesbude mit den konzerttypischen Preisen…

Getränke gab es gegen so Wertkarten, ähnlich wie in Discos. Wenn nur die Bedienung etwas mehr Plan gehabt hätte… Da sind drei am bedienen, aber nur einer hatte zeitweise nen Filzstift zum Abstreichen der Karten. Oft waren genügend Getränke fertig, aber die kamen nicht rüber…

Wie man da durch Poster dort sah, war ein Grossteil der Bands aus zwei verschiedenen Tourneen. Die Winter Europe Tour mit Marduk, Unleashed und Vreid endete an dem Tag, wieauch die MetalFest Tour von Six Feet Under, Nile, Finntroll und Belphegor.

Das war die Running Order (Logos unten zu sehen)

14:00-14:30 Grabak (Deutschland)
14:50-15:20 Vreid (Norwegen)
15:50-16:20 Lord Belial (Schweden)
16:40-17:10 Hecate Enthroned (England)
17:30-18:10 Belphegor (Österreich)
18:25-19:15 Unleashed (Schweden)
19:30-20:20 Marduk (Schweden)
20:40-21:40 Finntroll (Finnland)
21:55-22:55 Nile (USA)
23:10-00:10 Six Feet Under (USA)

Wobei die Zeiten nachher nicht mehr ganz passten, aber da es nur eine Bühne gab, war das auch nich so wild.

Die Auftritte

Grabak (Black-Metal)

(verpasst)

Vreid (Black-Metal)

(verpasst)

Lord Belial (Black-Metal)

…spielten schon als wir die Halle betraten. Hmm solider Black-Metal. Waren echt ok.

Hecate Enthroned (Death-Metal)

…waren mir etwas zu wüst. Aber aufgefallen war, dass der Sänger der einzige der Bands war, der sich später auch mal unters Publikum mischte und den anderen Bands von da zuschaute.

Belphegor (Black-Metal)

…waren cool, vorallem der Sänger war witzig ;) Der hat derbe Faxen gemacht und auch kein Probem sich über das eigene Gegrölle lustig zu machen ;) *grunz* grunz* “Sounds cool ey ?” *grunz*

Unleashed (Death-Metal)

…fand Schatz wohl ok, aber die waren nicht auf meiner Wellenlänge.

Marduk (Black-Metal)

…wollte ich immer schon mal live sehen. Die sind auch richtig mit Corpse Paint im Gesicht aufgetreten. Die waren echt gut ;)

Finntroll (Folk Black-Metal laut Wikipedia, aber selber nennen sie es Trollisch Metal)

…waren der Hauptgrund das Schatz dort war ;) Die sind in dem Sinne echt was besonderes, da deren Songs teils in Joik (Gesand der Samen) gesungen werden und auch Instrumente der Samen (finnische Urbevölkerung) eingesetzt werden. Zu Anfang gab es Tonprobleme mit Übersteuerungen etc., aber das war nach ein paar Minuten korrigiert. Geile Show :)

Nile

…machen Death Metal mit ägyptischen Einflüssen. Sehr nett ;)

Six Feet Under

…waren deshalb für mich interessant, da Chris Barnes der Ex-Sänger von Cannibal Corpse Mitbegründer und Sänger bei denen ist und ich die nochnie richtige gehört habe. Die sind sehr Industrial geprägt, was mir dann nicht gefallen hat. Ein ehemaliges Obituary-Mitglied war auch in der Entstehung beteiligt und das erklärt auch deren Stil.

Chris Barnes ist auf jeden Fall optisch sehr beeindruckend, da er im wahrsten Sinne Haare bis zum Arsch hat, aber als Dread-Locks geflochten. Sieht echt krass aus.

Da bei uns die Müdigkeit einsetze verliesen wir noch während deren Auftrittes die Halle und fuhren nachhause.

Sonstiges

U.a. kamen wir mit einem der Securities aus dem Bühnengraben ins Gespräch. Die Bands hätten teils doch schon derbe Starallüren, wenn z.B. das passende Bier nich da wäre, gäb es sofort Probleme. Hätten wir ansich nicht so derbe erwartet, da man sowas nur von Hollywood Diven o.ä. hört und man ansich denkt das Metalbands eher lockerer Natur sind.

Was das Einzugsgebiet vom Festival angeht, so habe ich keine offiz. Angaben. Da waren auch Leute die Englisch sprachen, welche aus Paderborn, aus Schleswig-Holzstein und wir aus dem Münsterland. Ich weiss wirklich nicht von wo alle kamen, aber teils wohl doch von weiter weg.

[Weitere Informationen im Internet]

Dieser Beitrag wurde unter Kultur, Szene veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>