Die Handlung in der Kurzzusammenfassung: Starverteider Stark spricht einen Typen frei, der sechs Tage später seine Freundin umbringt, die ihn noch nach dem Freispruch zuflüstert: “Sie haben nicht nur ihm das Leben gerettet, sondern auch mir!”. Dadurch ist er ziemlich geknickt und sagt dem Bürgermeister zu, eine Truppe von erfolglosen Staatsanwälten wieder auf die Erfolgsspur zu verhelfen. Doch auch private Probleme gilt es zu bewerkstelligen – seine Tochter droht sich gegen ihn und für seine Ex-Frau zu entscheiden, die sie mit nach New York nehmen will.
Kritik: Sicher die Handlung ist etwas merkwürdig. Erst macht Stark kein Kreuzverhör und fechtet die Entscheidung danach an, um den Fall doch noch zu gewinnen – es ist aber zu offensichtlich, das die etwas hanebüchene Handlung der Einführung der Charaktere dient. Das ist durchaus verzeihlich, denn dafür bekommen wir schon in Episode 1 ein paar starke Sprüche zu hören. Als seine Truppe von Staranwälten seine Wohnung mit einem nachgebauten Gerichtssaal (mit einer Lampe aus dem Gerichtssaal des O.J.-Prozesses und der Geschworenenbank aus “Wer die Nachtigall stört”) betreten, und einer von ihnen sagt: “Ihre Putzfrau hat uns reingelassen.” – antwortet er: “Suchen Sie mir eine neue Putzfrau.”. Als seine Ex-Frau sagt: “Du bist unglaublich selbstsüchtig!” – da entgegnet dieser schon fast philophisch: “Damit kann ich leben!”. Spitzen-Gag. Bei einer Verhandlungsrunde mit der Angeklagten und ihrer Verteidigerin (die Shark noch von früher kennt), fragt die Angeklagte: “Ist das ein richtiges Gefängnis oder ein Paris-Hilton-Gefängnis?”. Am Ende wird dann privat alles gut. Seine Tochter bleibt bei ihm und die beiden unterhalten sich auf der Treppe vor dem Gericht zu “Have A Little Faith In Me” von John Hiatt.
Noch ist nicht alles Gold was VOX sendet (wenngleich VOX konkurrenzlos der beste Sender für US-Serien ist!) – ich gebe der Serie vorerst noch ein paar Folgen, um sich zu beweisen.
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