Unser Staat verschenkt Subventionen an Großunternehmen wie Nokia. Klar, das macht Schlagzeilen: Neues Werk, viele Arbeitsplätze (glaubt man zunächst).
Unser Staat stützt strauchelnde Banken wie die IKB. Klar, das würde schlechte Schlagzeilen machen, wenn es dort schief ginge.
Unser Staat kommt mit seinem Geld nicht aus und denkt sich neue Steuerarten aus (die vielen Verschwendungen! siehe oben). Oder ändert mal eben – zu seinen Gunsten natürlich – was an den Berechnungsgrundlagen für die Besteuerung von Unternehmen, wenn sie denn vererbt werden. Damit will er sich Geld von denen holen, deren Leben und Sterben keine großen Schlagzeilen machen.
Ein Staat denkt natürlich nicht und handelt nicht: es sind die Menschen, die diesen repräsentieren.
Haben diese Menschen schon mal daran gedacht, dass Unternehmen auch nur solche Gebilde sind? Hinter jedem Unternehmen steckt auch ein Mensch.
Auch wenn im Studium den Studenten immer noch viel vom Homo Oeconomicus erzählt wird – diese Menschen ticken einfach nicht so, wie es ihnen dort vermittelt wird.
Diese Menschen reagieren auf Entscheidungen des Staates – mit bewusster Zurückhaltung. Jeder auf seine Weise – jeder Mensch hat anderes vor mit seinem Leben. Ohne viel Aufhebens.
Auf diese Weise verhindert ein falsches Signal vom Staat mehr Arbeitsplätze, als sich das die meisten Menschen vorstellen können.
Gäbe der Staat die ca. 40Mio€ Nokia-Subventionen an Existenzgründer – jedem 20T€, so könnte man 2.000 Unternehmen fördern. Im Schnitt hat jedes neue Unternehmen in 5 Jahren 5 Arbeitsplätze (manche mehr, manche halten nicht durch und sind weg vom Markt) geschaffen. Das macht ganze 10.000 Arbeitsplätze aus. Und die bleiben größtenteils in der Region. Und die gehen niemals alle gemeinsam auf Wanderschaft in andere Regionen.
Aber es macht Arbeit: die Verteilung an 2.000, statt an einen, die Pressearbeit usw..
Gut, es werden auch nicht immer gleich 20T€ für einen Start gebraucht. Schafft aber auch sinnvolle Arbeit für die Verwaltung ![]()
Und das gibt Erbschaftssteuer!
Eine Antwort auf Nokia, IKB, Erbschaftssteuer