Der Film dauert 120 min, incl. Werbung sitzt man also rund zweieinhalb Stunden in den – zugegebenermaßen recht bequemen – Kinosesseln. Allerdings könnte man die Geschichte auch in normaler Spielfilmzeit erzählen, wenn man die immer wieder gleichen Kamera-Schwenks durch die Kasinos von Las Vegas und die Karten-Lege-Sequenzen kürzen würde. Mehr Spannung kommt dadurch auch nicht auf.
Für alle, die nichts von Mathematik verstehen: Das, was in den Vorlesungen, deren Teilnehmer der Kino-Zuschauer ebenfalls für insgesamt wenigstens 20 min wird, erzählt wird, ist zum großen Teil Unsinn. Aber diese Erfahrung macht wohl jeder, der einen Film zu einem Thema sieht, von dem er selbst was versteht.
Ansonsten hat der Film eine gelungene Story die einige schöne und überraschende Wendungen bereithält. Insofern kann ich ihn schon empfehlen – und die, die von der Länge abgeschreckt sind, warten vielleicht einfach auf die Fernseh-Version.