Tennisschläger Test

Mit einem neuen Tennisschläger wird man wahrscheinlich nicht gleich ein zweiter Roger Federer, aber man kann seine Spiel und seine Technik mit der richtigen Ausrüstung verbessern. Wer sich also für den Tennissport entschieden hat und den Großteil der Ausrüstung wie Bekleidung und Schuhe schon hat, der benötigt als Nächstes einen Tennisschläger. Anfänger sollen sich erst mal ein leichtes Modell mit einem großen Rahmen kaufen. Spieler, die sehr oft von der Grundlinie aus spielen, sind mit einem kopflastiges Schläger gut bedient und die, die am Tennisnetz spielen benötigen ein grifflastiges Modell.

Was macht den Tennissport so beliebt?

Nicht nur die sportlichen Vorbilder wie Becker oder Graf sind ausschlaggebend, wenn man sich für den Tennissport entscheidet. Beim Tennis wird viel Energie verbraucht und es beansprucht die unterschiedlichsten Muskelgruppen. Zudem schult es die Koordination, fördert die Konzentration und bietet dem Spieler eine Menge Spaß. Man sollte aber auch bedenken, dass die Gelenke beim Tennissport sehr stark belastet werden.

Welchen Schläger sollte man als Anfänger kaufen?

  • Anfänger: Der Schläger sollte vom Gewicht her leicht sein. Es ist auch wichtig, dass er einen breiten Rahmen hat und mit einem Dämpfer ausgestattet ist. Der Dämpfer schützt den Spieler vor Armbeschwerden und man kann energie- und kraftvoller spielen. Man sollte beim Kauf auch auf eine große Schlägerkopfgröße achten.
  • Fortgeschrittene: Hier eignen sich Allroundschläger mit einem geringen Gewicht. Diese Schläger sind im Gegensatz zu den Schlägern für Anfänger präziser und schneller im Spiel.
  • Profis: Der Schläger sollte hier schwerer in der Hand liegen und grifflastiger sein als bei den anderen Spielern.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Egal ob man den Tennisschläger im Sportshop oder im Internet kauft, es gibt einige Punkte, die sollte man unbedingt beachten.

  • Die Gewichtsverteilung: Wenn man die Bälle von der Grundlinie aus schlägt, dann ist ein kopflastiger Schläger zu empfehlen. Im Übrigen kann man die Gewichtsverteilung selbst anpassen, indem man ein paar extra Bleibänder an den Rahmen klebt.
  • Die Schlägerkopfgröße: Gerade für Anfänger spielt diese eine große Rolle. Man unterscheidet hier in Midsize, Midplus und Oversize. Anfänger sollten immer einen großen wählen. Profis nutzen hingegen lieber einen kleineren.
  • Die Bespannung: Durch die Bespannung mit den Tennissaiten wird die Zugkraft angegeben. Für eine gute Federung sorgt eine leichte Bespannung und für ein hohes Maß an Kontrolle eher eine harte Bespannung.
  • Die Griffstärke: Es gibt Griffstärken von L0 – L7. Beim Umgreifen des Griffes sollte noch mindestens ein Zeigefinger zwischen Ballen und Finger der umgreifenden Hand passen.
  • Die Länge: Sie sollte 73,7 cm nicht überschreiten. Für Erwachsene beträgt die Standardlänge 68,6 cm und für Kinder 50 – 62 cm.
  • Der Rahmen: Die Rahmen bestehen meist aus Karbon, Graphit oder aus Titan. Man sollte den Rahmen niemals zu weich oder zu dünn wählen, denn sonst lässt sich der Ball nicht ordentlich schlagen.

Der Testsieger bei den Tennisschlägern

Auch wenn es von der Stiftung Warentest noch keinen Tennisschläger Test gibt, können wir einen Testsieger nennen. Es handelt sich hier um den Head Graphene Radical MP, der ideal für Profis ist. Als Preis-Leistungs-Sieger wurde der Wilson US Open ermittelt. Gerade Anfänger werden mit diesem Schläger schon bald die ersten Erfolge haben.

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